19 Mai, 2009

arbeit ist nicht gleich arbeit

hallo liebe leser,

nun habe ich es geschafft und ich habe einen job gefunden.

seit 31.03.2009 bin ich im kaufmännischen sektor tätig. das unternehmen beschäftigt sich mit politik, menschenrechtsfragen, usw.

ich bin als rezeptionistin, als vertretung tätig. sprich nur 1x in der woche und ab und zu wenn ich gebraucht werde.

das tätigkeitsfeld beinhaltet klassische backoffice aufgaben.

man glaubt es kaum, aber ich habe eine riesentelefonanlage vor mir stehen, die alle 3-5 min klingelt, was in 8-9h arbeitszeit, im notfall sehr ermüdend nervig sein kann. vor allem weiss man nie wie schlecht oder gut der anrufer gerade drauf ist.

also ich bin telefonistin, oder anders das nette lächeln eines betriebs wenn du reinschlurfst, grimmig schaust. bei mir hat es jeder geschafft bis jetzt, das haus fröhlich beschwingt zu verlasen.

es gibt aber auch menschen, die herummeckern, einfach nur stören, ja dann freundlich zu bleiben hu eine tägliche herausforderung.

manchmal bräuchte ich 6 hände und 6 füsse, gleichzeitig. also das adrenalin steigt manchmal sehr hoch.

vor allem wenn ich einen fehler mache wirkt sich der auf andere mitarbeiter aus, und gerade in dem betrieb darf das nicht passieren.

aber gott sei dank ist mir das noch nie passiert. mein arbeitsumfeld ist sehr nett vorallem sehr tolerant und aufgeschlossen. hoffentlich kann ich mindestens 4-5 jahre oder gar für immer bleiben!!

viele menschen sagen zu mir, und was verdienst?

das ist mir sowas von wurscht, ich bin da, um menschen zu helfen, ich glaube ein jeder behinderter kennt das, diesen kampf um einen job, die überzeugungsarbeit die ich leisten musste, zu zeigen, ich bin behindert, aber ich kann arbeiten!!

als ich nach dem vorstellungsgespräch mit grippalen infekt 39 grad fieber rausging, spürte ich diese offenheit der mitarbeiter im ganzen haus.

zu meiner assistentin sagte ich nach dem vorstellungsgespräch: ich glaub uli, da wirds was in dem haus.

knappe 2 wochen danach wurde ich genommen, ich wurde eingeschult, ja und 2 tage nach der einschulung hiess es alleine arbeiten, mir rann der schweiss runter.

keine 2 wochen später hiess es francesca, eine neue mitarbeiterin, übernimm du die einschulung am empfang. oh mein gott, dachte ich, schaffe ich das?

nun sitzen wir zu zweit am freitag, schupfen die bude, ich mache die spätschicht, meine kollegin, die frühschicht. und nein wir sind kein hotel, auch wenn das oft geglaubt wird:)

seit ich dort arbeite, bin ich eigentlich sehr glücklich, politik ist interessanter geworden, mein ziel und mein traumberuf sind erreicht.

als kind habe ich mir nichts sehnlicher gewünscht als mit menschen zusammenzuarbeiten und ihnen zu helfen. so kann ich mein soziales denken und handeln voll ausnützen. ich mit meinem helfersyndrom!!

das muss ja nichts negatives bedeuten:)

haben sie liebe leser oder du, die ganz persönliche berufung gefunden in form ihres berufs?

ich kann diese frage für mich mit ja beantworten und bin froh, mich dort beworben zu haben!!

man sieht wer kämpft, der kommt an sein ziel!!

so wünsche ich allen meinen lesern ein gutes kämpfen für ihr dein ganz persönliches ziel, es können ja mehrere sein, die nicht sofort erreicht werden müssen oder auch können!!

soweit eure francesca!!

10 Mai, 2009

GETÄUSCHT, ENTTÄUSCHT


hallo liebe leser,

emotionen begleiten uns, unser ganzes leben lang, emotionen werden geprägt durch ereignisse, wie z.b. prüfung etc. emotionen können auch zu emotional werden, der körper reagiert körperlich und seelisch darauf, so spricht man von psychosomatisch.


nun möchte ich diesem blogeintrag eine persönliche note verleihen und meine erfahrungen in sachen freundschaft niederschreiben. denn auch freundschaft hat sehr viel mit emotionen zu tun. wie eng liegen freundschaft und beziehung beieinander? wie entscheidet man für sich was für einen besser ist??


um freunde zu finden, registrierte ich mich auf einer singlebörse für menschen mit einer behinderung, egal welcher art.

mit vielen jungen männern hielt ich kontakt für wochen monate oder auch nur tage, ich nahm das nicht allzu ernst.

eines pfingstsonntags schrieb ich einen jungen mann an, der sich in meinem alter befand, ich verfasste eine nette nachricht, und siehe da es kam was retour, was ja in sachen internet und singlebörse eher selten vorkommt.

ein paar tage später wir hatten e-mail adressen ausgetauscht, schrieb mich ein mir unbekanter user an, meine reaktion, wer bist du? diesen nick kenne ich wirklich nicht. mit einem mal wusste ich wieder, aja, es hat geklingelt im hinterstübchen.

wir haben stundenlang gechattet, ich dachte komisch, man kann sich doch nicht gleich sympathisch sein. aber naja.

so telefonierte ich auch mal mit meinem chatgesprächspartner, mal sehen.

nach dem telefonat saß ich wieder vor der kiste und chattete, ich wozu denn, wie kann man sich soviel erzählen?, einer person, die man vielleicht 1 woche nur virtuell kennt!!

es vergingen lange chatabende, ich vergaß raum und zeit, ich war in meiner virtuellen welt, bis ich dann sagte, es reicht ich steig aus, das ist eine sucht.

aber irgendwann wurde es mir zu blöd, und ich traf den jungen mann, es verlief ganz normal, zwanglos, wir rissen unsere sarkastischen witzchen, die sympathie wuchs.

allerdings wusste ich nicht, hmm, wie reagiert mein blind date auf meine behinderung, wird das zu viel werden. meine behinderung stand genau beschrieben im internet, in meinem profil..

es gab dann noch ein 2. treffen, das resultat davon war für mich sehr enttäuschend, aber auf der anderen seite habe ich daraus sehr viel gelernt.

ich habe mir natürlich vorwürfe gemacht, wie konnte ich so naiv sein, auch wegen der behinderung, wieviel habe ich dem eigentlich mir fremden zugemutet? immer das schieben, helfen.

auch nach langer zeit sind wir noch befreundet, chatten gemeinsam. aber trotz allem habe ich noch immer angst, wegen meiner behinderung, nicht akzeptiert zu werden, weniger wert zu sein.

ich bin froh, dass ich mit höchstens einem blind date befreundet sein darf, ein sehr netter geduldiger mensch, der mir zuhört, wenns mal wieder in meinem leben kacke zugeht.

die emotionale enttäuschung habe ich mittlerweile fast verarbeitet, aber ich glaube ich habe mich in etwas hineingesteigert, was von der anderen seite nie vorhanden war.

meine lehre für das leben, treffe dich nicht mehr mit menschen, wo du nachher denkst: ui, das könnte für diejenige person zuviel sein, punkto behinderung.

zum schluss meines eintrags, möchte ich nochmal danke sagen für die freundschaft, die geduld für das zuhören, und das sich stetige auseinandersetzen mit mir als person, auch wenns manchmal, immer wieder zum davonlaufen ist!!

es ist mir nicht leicht gefallen, über so ein heikles thema zu schreiben, aber es war mir ein bedürfnis.

soweit, einen sonnigen muttertag, euch allen!!

eure francesca!!


22 März, 2009

träume, die langsam vor meinen augen zerbröseln

hallo liebe leser,

letzte woche war ich beim aufnahmetest am bfi-wien für die ausbildung zur med. verwaltungsassistentin.

ich konnte von minute zu minute zusehen, wie mein traum platzte.

das gebäude selbst ist nicht so behindertengerecht, aber dank meines lebensretters, dem euro-key für körperbehinderte menschen, kann ich alle behindertenklos, aufzüge plattformen, nutzen, die es in ganz österreich gibt.

so auch im bfi, schönbrunner straße, bis ich in den raum gelang, vergingen 45 min. der hausmeister von dort, säuerlich, halten sie die fluchtwege frei, schließen sie die plattform. ich lächle milde, ja aber zuerst muss ich rauf in den 3. stock. ich denke mir den teil und gehe oder rolle meines weges!!

im kursraum angekommen, erwartet mich hitze, 60 leute ich bekomme keinen platz zum sitzen.

die kursleitung für med. ausbildungen erklärt uns den ablauf der ausbildung. via power point.

danach folgt der eigentliche aufnahmeteil, ein diktat über die menschliche atmung, ich beginne zu schwitzen, meine hände werden knallsteif, ein wunder, dass ich noch einen stift halten kann, je schneller ich sein will, desto steifer langsamer werden die bewegungen der hände, der spasmus und die motorik hindern mich am mitkommen, meine assistentin katja schaut mich an, nimmt einen stift und ein papier zur hand und flüstert mir die fehlenden worte ein, scheiße die zeit ist vorbei,mir fehlen 1,5 sätze.

ich bitte die kursleiterin, mir mehr zeit zu geben, zum fertig schreiben, keine chance.

als nächstes folgt ein EDV test zum ankreuzen, grundwissen, mit der aufgabe bin ich in 10 min fertig. ich bin überzeugt in dem bereich vieles richtig zu haben.

zu guter letzt folgt ein persönlicher aufnahmebogen, ein motivationsschreiben.

ich schreibe alles hin, danach kommt ein persönliches aufnahmegespräch mit der kursleiterin.

ich schaue der frau ins gesicht, sehe ihre skepsis bezüglich meiner behinderung, sie fragt mich, welche behinderung ich habe. sie sagt gleich, sie kann mir keine großen hoffnungen machen, zwecks der ausbildung, aber sie frage ihre chefin zwecks der behinderung, die sei ja krankenschwester, was mich rasend macht, keine ahnung haben, aber gleich sagen, ich werde keine chance haben in der branche zu arbeiten. wer sagt das, wenn man es nicht versucht?

aber ich gehe voller kampfgeist aus dem raum raus und denke na warte, dir werde ich es zeigen.

man kann von glück reden, dass ich an dem tag aufrecht sitzen konnte, denn ich hatte einen grippalen infekt, mit husten und fieber, am abend hatte ich hohes fieber.

den ich schon 3 tage mit mir herumschleppte, aber ich ignorierte ihn, weil ich zeigen wollte, was in mir steckte.

eine knappe woche nach dem test bekam ich keinen anruf, ob ich durch sei, also probierte ich es. der herr am empfang sagte mir, aja sie sind die dame mit dem rollstuhl, ich habe für aufsehen gesorgt, das ist gut.

kurze zeit später ein rückruf der kursleiterin, die antwort ist nein. ich versuche die kursleiterin, zu überzeugen, von meiner assistenz. sie nein, das geht nicht, dass eine person 8h neben mir sitzt und mitschreibt aus platzgründen. ich frage sie nach den testergebnissen, keine antwort!!

das ist für mich typische offene diskriminierung auf grund meiner behinderung, österreich bekommt echt einen preis in sachen engstirnigkeit, intoleranz etc.

ich kann das nicht mehr aushalten, mir tut das weh.

so zerbröseln alle meine träume, die ich mir vorgenommen habe, nur weil sich andere leute vor mir als person mit behinderung anscheissen.

ich bin am ende meiner kräfte und kämpfe, wozu kämpfe ich? aber es betrifft ja nicht nur beruf sondern auch beziehung freundschaft.

ich wurde bis jetzt noch nie von menschen akzeptiert so wie ich bin, eine körperbehinderte junge lustige frau lebend mit persönlicher assistenz.


vor kurzem las ich ein buch mit dem titel schmetterling und taucherglocke, berührend erschreckend aber auch voller kampf und ziel.

was ist leben? ein leben, wenn ich nur mit dem augenlid kommunizieren kann, ein buch, das mich echt erscheckt hat aber auch gefreut hat. der schriftsteller kämpfte bis zum tod, das war seine aufgabe, ich glaube, wenns er geschafft hat, dann schaffe ich es erst recht, denn mir geht es besser!!

aus allen niederlagen kann ich lernen, auch wenn mir menschen weh tun, ich muss weiterkämpfen!!

lest mal das buch, und sagt mir dann, was ihr denkt!!

liebe grüße, francesca!


07 März, 2009

BRÜSSEL TEIL 6

hallo liebe leser,

was dann am 02.01. abends geschah erfährt ihr in meinem letzten teil des reiseberichts von brüssel:

02.01.09:

17:30: wir gesellen uns zu unserer gruppe, stärken uns für die heimreise, tauschen uns aus, planen schon für dieses jahr wieder am taize-treffen teilzunehmen.

so wie das schicksal es möchte, gibt es keine einstiegshilfe in brüssel. also mal reinheben und gepäck schleppen. da hat wieder mal die kommunikation nicht geklappt:)

wir tuckern richtung frankfurt am main.

21:30 frankfurt nach 3,5h fahrt.

nun haben wir 1,5h zeit, um dann umzusteigen. während unseres stops treffen wir ein ehepaar welches schon seit 24h unterwegs ist, um von china nach holland zu kommen. sie sitzen seit 10h in frankfurt fest. wir kommen ins gespräch, es ist nett mit anderen menschen aus anderen ländern zu plaudern, dann vergeht die wartezeit schneller.

unser zug tuckert mit 35 min verspätung in den bahnhof ein. wir legen uns hin, nachdem alle formalitäten erledigt sind.

meine assistentin klagt über halsweh und grippe. so human wie ich nun mal bin, habe ich mein arzneibeuterl mit. medikamente von a-z. ich biete ihr pflanzliche halstropfen an, nein danke. keine stunde später fieber schüttelfrost vom feinsten.

mein gedanke bitte nicht schon wieder!! panik!!
03.01.09:
7h morgens, diskussion anziehen. meine assi raunzt, ich bitte komme runter mich anziehen. ich sage ihr klipp und klar das ist ihr job und sie muss durchhalten.

bei linz verliere ich die nerven und brülle beide nieder, dass sie geld bekommen und nicht ständig raunzen sollen ich mag nicht, ich kann nicht. ich kann auch nichts dafür, dass ich abhängig bin von ihrem körper, ihrer leistung.

plötzlich ist alles still. ich stelle dann die behauptung in den raum, meine assistentin zu kündigen nach der reise.

so war es dann auch, nach der ankunft in wien verabschieden wir uns ohne worte!!

aja wen ich noch nicht vorgestellt habe meine 2 gefährten auf der reise kamara und mikrophon. meine assis hatten die glorreiche idee meine reise zu dokumentieren und zu filmen. weil sie es als dokumentation einreichen wollten , beim fernsehen oder bei einem festival in europa.

bei unserem abschlussgespräch über die reise, 3 wochen später sagte meine assi was soll ich mit den bändern machen? ich sage zeige sie mir, bevor du sie zusammenschneidest. sie okay, es kommt nur das in die doku, was du willst. ich vertraute ihr!!

bis heute sah ich keine einzige kassette über die reise. ich habe ihnen geholfen, dieses projekt zu verwirklichen, auf grund ihres studiums der kultur-und sozialantropologie,

wahrscheinlich sind die kassetten gelöscht und im mist oder sonst wo!!

das ist das erste und einzige mal, dass ich ein video über mich und persönliche assistenz auf reisen drehen lasse!!

vielen dank für ihr vertrauen und das verarschen!!

mein vertrauen gegenüber menschen ist leider sehr gesunken!!

im großen und ganzen bin ich sehr enttäuscht von der reise. aber es war eine wertvolle erfahrung. und ich werde sicher nicht so schnell wieder mit persönlicher assistenz verreisen. mama macht es am besten:)

die stadt brüssel ist cool nett und ich würde wieder hinfahren. das taize-treffen gab mir trozdem kraft vom glaubensaspekt!!

das ganze hat mich 700-800 euro gekostet, inkl. vergünstigung für 6 tage.

6 beratungssitzungen bei der wiener assistenzgenossenschaft. danke an meine beraterin für ihre nerven und ihre berechnungen für die assistenz für die reise. mit ihren berechnungen kam ich auf 24h pro tag.

mein monatliches stundenkontingent von 91,50h habe ich in 6 tagen für mehrere monate verbraucht!!

ich bin noch immer am abbauen!!

es ist so: ich bekomme von der gemeinde wien (FSW) 117h im monat zugesprochen, f. Pflegegeldergänzungsleistung für persönliche assistenz (PGE) zu einem stundensatz von 16€. die WAG verrechnet mehr, deshalb sind es nur 91,50h im monat.

bei den zahlen ist das reguläre pflegegeld laut pflegestufe 5 799,80 € ( FRÜHER) das sind 2 getrennte geldleistungen. jetzt ist das reguläre pflegeld bei pflegeldstufe 5 832,50€. das reguläre pflegegeld bleibt bei PGE erhalten. PGE ist eine leistung extra für persönliche assistenz!!

soweit so gut,

eure francesca:)





Brüssel Teil 5

hallo liebe leser,

nun folgt der abschluss meiner reise nach brüssel:

02.01:

um 08:30 beginnt das morgengebet in unserer gastpfarre.

meine assistentin packt meinen koffer und das gepäck von ihnen während ich weg bin.

nach dem gebet kommen wir heim. ich rechne ab, mache administrative dinge bezügl. der assistenz, heiße diskussionen laufen wegen der abrechnung.

meine assistentin möchte die ganze zeit fürs koffer packen bezahlt bekommen. ich nein. du bekommst die zeit gezahlt, wie lange du für meinen koffer gebraucht hast. ich brauche deine hilfe, weil ich auf grund meiner feinmotorik meinen koffer nicht packen kann. ich bezahle nicht, wenn du für dich und deinen freund den koffer packst, weil ich das nicht als assistenzleistung für mich sehe. ihr seid nicht behindert basta. nach 10 min lasse ich mich erweichen und schreibe gesamt 1,5 h auf für koffer packen naja.

ich vertreibe mir die zeit mit karten schreiben etc.

beim taschencheck meinerseits fällt mir meine bauchtasche in die hände, welche im rucksack ist. allerdings leer. oh nein meine brieftasche ist weg meine ausweise die meine behinderung nachweisen etc.

ich rufe meine eltern an, sie mögen meine karte sperren.

meine eltern sind noch in brüssel und bringen mir geld zur gastfamilie. wäre das gelöst.

nach hundertmal verabschieden von der gastfamilie sitzen wir im taxi richtung bahnhof. meine eltern wollen daweil zur polizei eine verlustanzeige machen, die sie nicht machen können. ich muss zur polizei.

ui, die zeit rent gegen uns, 16h der zug geht um 18h. plötzlich sichte ich eine polizeiwache. ich muss rein. meine assis mach das wien, keine panik. ich nein, das ist hier passiert und nicht in wien.

der assistent raubt mir den nerv mit seiner coolness. dann meint er noch er habe sein ticket verloren, für linz-bis wien. bis linz gilt das gruppenticket der kj oö.

ich bitte ihn in seinen hosentaschen nachzusehen. oh siehe da, es ist da. ich weiß wann ich den leuten was in die hand drücke, dann ist das so gewesen.

ich verluche die schlampigkeit gewisser personen:)

vor allem wenn das ticket auf meine kosten geht. zu aller frechheit traut er sich sagen, der assi, ach wir können sagen das ticket wurde mit deiner geldtasche gestohlen. ich kontere such und sei ruhig, ich könnte schon explodieren vor zorn. er wirft mir vor, nicht flexibel zu sein, denn der schaffner lasse ihn sicher schwarz fahren. ich bin ruhig und denke der wird dich raushauen und basta. warum vorher sauerstoff verbrauchen und nicht gleich suchen?

auf der polizeistation, dränge ich den polizisten auf englisch anzuzahen, denn sonst kann ich in brüssel bleiben.

zu guter letzt spricht er deutsch.

er erledigt alles flott in 20 min und ich bin erleichtert.

was dann geschah in teil 6!!

eure francesca:)